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#47 - Surreale Welten & Zeitgefühle

Proudly presenting my 3rd set: 

Berlin Infused_From Melodic Deep to Tech House_Set

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Surreale Welten

& Zeitgefühle

Photo by Kristine Weilert on Unsplash
Photo by Kristine Weilert on Unsplash

Es sind surreale Welten, in denen der Mensch gerade lebt. Es war schon immer so, aber gegenwärtig scheinen die Realitäten noch weiter auseinander zu klaffen. Es herrschen Chaos und dann wieder totale Stille, die busiest Straßen rund um den Globus sind wie von Geisterhand leergefegt, Orte und Plätze sind berauschend leise geworden, die Hektik der Welt wurde mit einer omnipräsenten Ungewissheit ausgetauscht. Sicherheit bietet nur noch die stete Veränderung, der Wechsel vollzieht sich in Blitzeseile und die Lebensumstände wurden von heute auf morgen auf den Kopf gestellt.

 

Auf einmal ist die Welt heftig geschüttelt worden, gemixt mit Virus, Isolation, Rückzug, schreckliche Nachrichten der Massenmedien und das Aufatmen der Natur. Atmet der Mensch noch oder hält er den Atem an, in der Angst sich mit etwas Unsichtbaren zu infizieren?! Ist das Unsichtbare reell oder doch nur eine Illusion von diversen Manipulationsverstrickungen großer Mächte, in denen die breite Masse der Menschen als Versuchsmäuse dienen, und in denen der Otto-Normalverbraucher und die Marionetten der Wirtschaft nie wirklich Einsicht erhalten werden?! 

Wo ist der Regenbogen?

Photo by Irene Huber: Rainbow over Innsbruck
Photo by Irene Huber: Rainbow over Innsbruck

Wer sieht noch Regenbogen und bunte Blumen – oder ist plötzlich alles düster und dunkel geworden? 

Wie sieht es in dem Inneren des Menschen aus, wenn das Außen abrupt verboten worden ist? Füllt sich der Mensch sein Herz mit Wärme, Licht und Liebe?

Oder vereist die Seele noch mehr als bereits vorher? Wird die Mauer um das Herz höher, stärker oder bröseln endlich die Steine, werden zu Sand und schlussendlich zu Feenstaub? 

Imagination, Illusion und Inversion

Photo by Irene Huber in Purmamarca - Argentina 2013: Surreal World
Photo by Irene Huber in Purmamarca - Argentina 2013: Surreal World

Jeder Mensch erlebt diese neue, ungewisse Zeit auf seine ganz eigene Art und Weise – getrennt, oder doch gemeinsam – einsam?! 

 

Ist der Weitblick nur noch ein kurzes Fernrohr, durch den man nicht mehr über den Tellerrand sieht? Begreift der Mensch noch das große Ganze, oder ist das ganz Kleine isolationsbedingt das neue Weite geworden? Ermöglicht das Entweichen ein Eintauchen in surreale Welten, erschaffen durch die eigene Imagination, Illusion und Inversion? Braucht der Mensch nun mehr denn je Träume über ein mögliches Morgen und Übermorgen, welches dann doch - und in später betrachteter Realität - ganz anders eintreten wird, als der eigene Verstand es zur Stunde null im Stande war zu erahnen? 

Spiel des Lebens

Photo by Randy Fath on Unsplash
Photo by Randy Fath on Unsplash

Die Würfel werden neu gemischt, die Karten im Deck neu angeordnet, die Kugel im Rad scheint nicht mehr zu springen… oder hat es der langwierige Augenblick „Virus 2020“ angehalten? Wie wird das Spiel des Lebens nach der Pause weitergehen? Wer erhält welche Karten und welche Augen zeigen die jeweiligen Würfel an, in welches Loch fällt schlussendlich oder doch nur vorläufig die Kugel? 

 

 

Die Kunst an der Geschicht':

Die Freude und der Spaß am Spiel des Lebens entstehen im Herzen jedes Einzelnen -

egal welche äußeren Umstände herrschen.

Herausforderung angenommen?!  

 

 ...um dass dann, zur gegebenen Zeit,

aus dem jeweiligen hellen, strahlenden Mikrokosmos

ein lebendiger, fröhlicher Makrokosmos kreiert wird.

 

Stay strong - stay healthy

 

Keep calm

Keep smiling  

 

And remember: When you can't find sunshine, be the sunshine!

Irene

#shineon 


Ergänzung - 7.4.2020

Tag X

Gedanken an ein Morgen & Übermorgen

,Tag X – oder Gedanken an ein Morgen und Übermorgen
 
Wir leben noch immer in surreale Welten; die Zeitgefühle jedes einzelnen von uns sind divers, jeder erlebt diese Zeit der Stille, des Rückzuges, der Isolation auf seine ganz individuelle Art und Weise. Aber es ist nun auch die Zeit angebrochen, an ein Morgen und ein Übermorgen zu denken, denn die Einschränkungen der jeweiligen Regierung werden in absehbarer Zeit schrittweise zurückgenommen werden, und so etwas wie „Alltag“ wird wieder langsam, wenn auch noch in Babyschritten, zurückkehren.
 
Also, macht euch Gedanken, was ihr dann machen werdet, wenn der Tag X kommt. 


Das Licht am Ende des Tunnels wird mit jedem verstreichenden Tag stärker, Österreich lebt es ja schon vor. Italien hinkt da noch etwas hinterher – so wie immer, gleich wie mit den versprochenen Hilfsmaßnahmen, da hat auch noch keiner einen Cent gesehen. Steht auf, fordert eure Rechte ein, lässt euch nicht hinters Licht führen und stellt euch selber einige Fragen und seid nicht wie Schafe – also nicht nur jetzt, sondern grundsätzlich und immer – auf alle Zeit, damit der Individualismus die stärkste Kraft der Masse wird, ungebrochen von den Systemen der Gesellschaft. 
  • In Italien bleiben die Schulen bis Herbst geschlossen, keine Noten zählen mehr, jeder Schüler kommt automatisch in die nächste Klasse. Super! Denn endlich dürfen die Kinder wieder Kinder sein, und können auf den ganzen Erfolgsdruck bereits in viel zu jungen Jahren mal für eine kurze Zeit verzichten.
  • Und warum weiten bzw. behalten die Unternehmen in Zukunft nicht einfach das Modell des Homeoffices und der Videokonferenzen aus bzw. bei? Die Kosten für Mieten, Leasing, Anschaffungen und Abschreibungen sowie Reisekosten und Pauschalen würden drastisch sinken, mehr Geld wäre für die Lohntüten übrig. Die Maschinen und künstliche Intelligenzen sollten endlich besteuert werden, denn diese tragen an vorderster Front zur Produktivität bei und würden zur Entlastung der geschundenen Menschen und deren gestressten Körpern beitragen. Der Gewinn am Ende der Bilanz könnte sogar besser sein als vorher, denn die größten Fixkosten würden beträchtlich geschmälert werden, wodurch es weniger Erträge bräuchte. Die Menschen könnten endlich weniger Stunden / Tage pro Woche arbeiten und würden aufgrund der Steuerentlastung trotzdem weiter ausreichend verdienen (das Modell müsste man sich klarerweise durchrechnen, aber es klingt auf keinen Fall absurd - siehe hierbei auch Zukunftsvisionen vom Philosophen Richard David Precht).
  • Und die Menschen hätten durch weniger Stress und Leistungsdruck mehr Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben: Das Leben selbst, die Familie, Freunde, Ausgeglichenheit und vielleicht ja auch für die eigene Kreativität. Wir Menschen sind viel mehr als nur 40 Stunden vor einem oder meistens schon zwei Bildschirmen zu sitzen und Buchstaben & Zahlen einzutippen, mit der Maus zu klicken und Befehle von oben auszuführen.
  • Krankheiten würden zurückgehen, denn diese entstehen vor allem und grundsätzlich durch Stress, Ängste…
 
Die Zeit ist reif für eine neue, bessere Welt. Visionen gibt es viele, ergänzt oder wandelt meine um, streicht Zeilen, fügt dafür neue hinzu, reimt drauf los; denn ich weiß, dass jeder von uns etwas ändern würde, wenn er könnte. Also startet mit euch selbst, denn schon wie mal Ghandi gesagt hatte: Be the change that you wish to see in the world. 
 
Gemeinsam haben wir das Potenzial etwas Gigantisches zu erschaffen. Also reichen wir uns die Hände (zurzeit leider nur symbolisch) und lassen wir endlich unsere intersozialen Differenzen liegen und schauen über den Tellerrand, um in eine neue, bessere Zukunft einzutreten – für alle und vor allem für die Kinder der Welt! 

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