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#51 - Hello & Goodbye Canary's Islands

Sunrise mornings form my last resort _ Hermigua - La Gomera 06/2021
Sunrise mornings form my last resort _ Hermigua - La Gomera 06/2021

Hello & Goodbye

Canary's islands

Leaving La Gomera on a ferry - sunrise over Tenerife _ 07/2021
Leaving La Gomera on a ferry - sunrise over Tenerife _ 07/2021

 

Oh wow, so much happened since the last blog post #50 in January 2021.

So, let’s make a quick sum up before I head over to more recent happenings: 

I spent a lot of time with my new friends in La Restinga on El Hierro, exploring the islands, doing some small live gigs as a DJ and even some yoga lessons… Until I decided to move back to La Gomera.

 

Von der Wüste in die bunte Oase

11.04.2021_Hermigua #1

Der Tag hat mehr Stunden, wenn man offline ist – das kann ich nun sagen - und das Leben wird schöner, denn es ist einfacher.

Der kaum bis NO Handyempfang at all, die spärliche Solarbeleuchtung und der Kerzenschein am Abend, die Natur rundherum und noch viel mehr machen meinen Aufenthalt bei D, einem richtigen alten Hippie, zu einem wahrlichen Highlight und zu einem neuen Abenteuer. Und siehe da, ich komme damit sogar wunderbar klar und genieße gerade die geschenkte Zeit, welche ich nicht vor dem Handy oder am PC im Internet verbringe. 

Ich bewohne zurzeit bei D. im Norden La Gomeras ein verwunschenes Gartenhäuschen inmitten eines verschlungenen Blumen- und Baumenmeers. Der paradiesische Garten regt zu bodenständigen Fantasien ein, denn ich bewundere und bestaune diese Pracht jeden Tag - wie ein kleines Kind, welches sich tanzend als Fee im Blütenmeer bewegt und durch die Lüfte fliegt. Die Ruhe ist überall, außer der Natur und den Tierchen ist nichts zu hören, bis sich dann der nette Nachbar ans Schlagzeug setzt. Mit Musik ist alles besser. 

Bei einem Aussteiger zu leben ist eine neue Erfahrung – für die Waschmaschine schmeißen wir den Generator an. 

Mein Blick erhascht massenhaft Schmetterlinge, Blumen und exotische Bäume.

Es lag mir noch nie so nahe auf der Hand, wie wichtig das Hier und Jetzt ist. 

Und aus der Achtsamkeit entstehen plötzlich neue mögliche Zukunftsgedanken: 

Eine neue, viel bessere Welt mitzugestalten.

Noch nie - so wie jetzt - hat die Zeit unser gemeinsames und vor allem gutes Handeln benötigt – und eines sollten wir nie vergessen:

Gemeinsam sind wir unstoppable. 

 


Point of no Return?!

09.06.2021_Hermigua #2

I observe my situation, make a resume of my past 12 months and I walk steady to new directions, looking at possible crossways and calculating risks – how far can I walk until I’ve reached the point of no return?

Today I went for a new walk and I asked myself “Do I want to keep walking or do I want to turn around and go the old, known path? Or do I take the risk and trust my intuition, that I can make a loop - but it’s a new path for me – with new perspectives, new inputs, new stairs of nature to be walked on…" And of course I’ve trusted my gut and my legs, that I will be okay. I even started singing “As long as my feet keep walking – I don’t care. As long as I have water – I don’t care. As long as the sun is shining – I don’t care. As long as…” And it was a super walk, 4 hours to digest my late lunch – I was able to see the ocean, mountains, lots of palm trees, agaves, cactuses, birds and so much more. 

 


Abschied nehmen

14.06.2021_Hermigua #2

 

Und plötzlich trat Stille ein – es geschah auf einmal…

 

Die Zeit ist langsam, aber sicherlich reif dafür, dass ich Abschied nehme von einem Ort, von einem Land, von einer Zeit, welche ich nun zur Vergangenheit deklariere. 

Moving forward. 

 

Auch im Juni 2020 hatte ich entschlossen, Abschied zu nehmen. Aber dieses Mal ist es anders… Ich besuche meine alte Heimat, bevor es dann irgendwann wieder weiter geht – weiter in eine hoffentlich noch freie Welt. 

 

Sum up

352 Tage auf den Kanaren

12.07.2021_Südtirol

 

352 Tage sind vergangen, bis wir uns - ich, meine vielen und doch wenigen Habseligkeiten - wieder auf die Reise in die Heimat gewagt haben. Den gelockerten Reisebestimmungen sei Dank war es mir möglich, die Rückreise anzutreten und mich mit meinen Liebsten wieder persönlich aka analog zu verbinden. Nach diesen turbulenten und total unsicheren Zeiten ist nichts wertvoller als eine Ankunft in den Kreisen der Familie und der besten Freunden. 

 

 

Die Leichtigkeit meines Seins hier in Italien lässt mich nun aber auch Rückblicke auf Vergangenes der 352 Tage auf den Kanaren werfen.

 

Eine spannende Zeit war es für mich. Die Zeit hat mich definitiv geprägt, gelehrt und verändert. Ich hoffe sehr, dass ich meine neuen Einsichten nicht im Strudel des Alten wieder verliere bzw., dass ich mich nicht wieder zu sehr anpasse. 

Die Anpassung an ein neues oder auch altes Umfeld geschieht sublim, die Außenwelt kann schnell zur eigenen Wirklichkeit werden, wenn man nicht aufpasst, wenn man nicht stark genug in sich selbst verwurzelt ist und seinen eigenen Werten treu bleibt.

 

Die Begegnungen auf den Kanaren waren von einer intensiven Kraft geprägt, die Landschaften haben mich verzaubert und beinahe nicht mehr losgelassen. Es herrscht dort überall eine starke Energie  – für den einen mehr und für den anderen weniger, kommt darauf an, wie sensibel und offen man für so etwas ist.

 

Meine Erfahrungen reichten von der Inselliebe auf den ersten und zweiten Blick bis hin zum Inselkoller. Die Ruhe, die Stille, die endlosen Ausblicke und die wirklich sehr unterschiedlichen und vor allem beeindruckenden, atemberaubenden Landschaften ließen mich so oft die Zeit vergessen und mich selbst wiederfinden.

Auch hatte ich viele Abenteuer alleine oder mit Freunden bestritten, die tollsten waren definitiv die Ausflüge mit Übernachtung in der Natur, in Höhlen am Strand, in Ruinen oder im Wald, die Rituale zu Voll- und Neumond, viele Sonnenauf- und -untergänge an Kraftplätze und das endlose, nicht aufhören wollende Staunen, die Augen eines kleinen Kindes, voller Neugierde und Entdeckermut. 

 

Ankommen_

Oder was heißt das schon?!

Zuerst noch ganz leise und schüchtern...

Oh je und uff - beides zugleich, der Kulturschock lässt mich fast erstarren, so absurd und monströs die Auswirkungen der C-Diktatur. Wahnsinn, Mensch sei dir bewusst - leise kommt der Schrecken über euch, wenn ihr nicht aufpasst und euch gut abzugrenzen vermögt - stay real!

 

Danke an mich, dass ich früh genug das Ruder selbst in die Hand genommen habe und mich entschieden habe, aus dem System auszusteigen - früh genug, um meine eigene Wahrheit zu kennen: Sei das Licht in der Welt, verbreiten wir Freude, Frieden und Liebe - alles andere gibt es schon viel zu viel.

 

Und dann...?! Oh je und uff, das gibt es immer noch... aber dafür erwacht wieder der Funken für kühnen Destinationen, tief einzutauchen in ein leidenschaftlich un/bekanntes Leben - und doch irgendwie so vorbestimmt…

  

Und wie wird's hier auf diesem Blog weitergehen? Die nächste Geschichte ist die #52 und wer mich von Anfang an begleitet hat, weiß auch, dass ich eigentlich "nur" 52 Geschichten schreiben wollte... in 1 Jahr - haha. Lustig, wie das Leben so spielt, aber zum Glück habe ich schon früh gelernt, mich anzupassen, flexibel zu sein, den Weg auch schnell mal zu wechseln - das ist Ende 2021 schon ein wahrer Schatz, würd ich mich mal getrauen zu sagen.

 

How will this blog continue? Will it even continue? Big questions are on the horizon as story #52 is soon here, and the ones who followed me from the beginning, maybe still know, that I wanted to publish "just" 52 stories...ok, I said first in 1 year - well, haha. Life happened and happens still, my road often changed, sometimes one step ahead and then 2 back again. But hey, who cares. That and this here is life! Luckily I learned soon to adopt to new circumstances, to be flexible - which are nowadays, by the end of 2021, quite a big treasure to have, I would say.

 

Also... Wer will weitere Geschichten nach der #52 hören? 

Bis dann hoch zur 100. ?! Na na, so lange will ich mich heute echt nicht verpflichten, zu viel kann im Leben passieren, viele Umwege gibt es und Kreuzungen sowieso. "Wähle weise", hieß es oft; ob ich weise bin, weiß ich nicht, aber ich geh mal weiter, den meinen Weg - manchmal schneller, manchmal langsamer.

 

So... Who wants to hear another story after the #52?

Maybe I climb it up until #100?! No, no - I don't want to make any promises for that long, too much can happen in life, many detours can be and crossroads anyways. They said: "chose wisely", but if I act wisely, I don't know - but I keep walking my path - sometimes faster, sometimes slower.

 

Keep smiling

Keep dreaming

 

And remember: When you can't find sunshine, be the sunshine!

Irene

#shineon

 

Don't forget to subscribe to my newsletter and to share the story with a friend. Thx 

 


Life is too short and far too long for you to not be yourself fully and for you to not follow your dreams.

None of us have forever, tomorrow isn’t promised, all we ever have is this moment.

It’s never too late for you to be yourself and for you to live your best life.

You’re still here, you still have time.

Take that chance, put yourself out there, do the work.

You owe it to yourself to be happy, to have fun and to love wholeheartedly.

Make yourself this promise, that you’re not going to spend another second of your life standing in your own way. 

 

S.G. Ruddy

Never forget to KEEP DREAMING
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